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nacht _ heimat - Page 2 of 12 - i'm okay

nacht _ heimat

baikal _ raum38

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würde ich einen schritt zurück gehen und die letzten stunden etwas distanzierter betrachten, ich würde sagen,

dass mein körper nicht die richtige temperatur hatte. mein kreislauf bewegte sich schleppend – meinem schritt

ähnlich. während ich das gefühl hatte, von den ersten augen penetriert und durchschaut zu werden und ich

unsere entscheidung noch in wenig in frage stellte, näherte ich mich diesem gefühl..

 

ich dachte an die muttermilch, die mutterstadt, die wurzel des übel, entdeckte das blöde grinsen in meinem

gesicht wieder und zog meine jacke aus. wieso ich nicht schlief? wieso ich nicht las? wieso ich nicht ‘nein’ sagte?

wahrscheinlich hätte man mich alles fragen können; mit dem mittelfinger als antwort und das knallen der

jägermeister-shots als ausrufezeichen, hätte ich stehen und zurück gelassen.

 

no hard feelings.

 

also drehte ich mich, 180grad, brüstete mich mit leichtsinn, empfing mit offenen armen die frequenz, die ich

mich niemals zu vergessen trauen würde, vergwissterte mich meiner beziehung in alle himmelsrichtungen

und begann zu arbeiten. es wird keine fünf sekunden gedauert haben und ich war alleine. ich fühlte mich

nicht so, aber wusste es. der raum war meiner und entsprach einer unendlichen, lauten größe. während

mich die synästhesie entkoppelte, stellte ich mir eine letzte frage:

 

echt?

 

baikal_raum38_nachtundheimat_002

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Posted by on Dec 7, 2014 and filed in categorie(s) heimat/nacht .

butch _ raum38

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es kommt mir irgendwie immer in diesen trivialen momenten, diesen, in denen ich auf dem klebrigen

holzboden sitze und den bass von unten nahen spüre, oder jenen, bei denen ich ohne grund an der wand

lehne und inne halte. ich will nicht besonnen klingen, aber dann – genau dann – differenziere ich mich.

es ist keine klassengesellschaft die ich hier umschreibe, bullshit, nur irgendwie bin ich einfach kurz woanders.

eine irre laute stille zu der ich bewegungslos wippe, stellt sich mir als ein schauspiel dar und gibt mir als

ruhiger beobachter den Moment, in dem ich realisiere: die in erster linie vollkommene umhüllung meiner

akustischen und visuellen sinne spielt anscheinend eine beispiellose rolle in meinem leben.

 

wo man sonst in ruhe atmen muss um die details zu erkennen, lasse ich mich in diesen vier wänden komplett

bespielen, beeindrucken und sprachlos zurück. wie ich das beschreiben.. – und ich werde durch ein kraulen in

meinen kurzen haaren aus meinen fluss gerissen. ich sehe kaum was, unterbelichtet, 2 blenden tippe ich, ihre

haare fliegen in 120 bildern pro sekunde vor einem kaum zu definierenden hintergrundgemisch aus

LEDs und menschen. medusa denke ich und sehe die schönheit in diesem abend.

 

go.

 

nacht_heimat_butch_53

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Posted by on Oct 14, 2014 and filed in categorie(s) heimat/nacht .

#n9n _ journal

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1

die baseline zieht ihre ungeraden bahnen durch meinen körper, die keys lassen mich nervös fingern –

ich beobachte meine hände im verschwommenen moment und merke wie die unendlichkeit aus

meinem kern nach außen bricht. symptome: meine blick vibriert, ich fließe dahin und vergessen

deinen namen, der mir noch nie soviel bedeutet und doch so gleichgültig war. meine lust findet

ihren schwachsinn in der physischen grenze unserer körper und bringt mich zum schmunzeln

während ich über deine form fahre, dich mit meinem finger löcher und versuche an den tag zu

legen, dass jene hülle deswegen so attraktiv ist, weil sie dich beinhaltet.

fuck

2


Posted by on Oct 10, 2014 and filed in categorie(s) koordinaten/nacht/teilstuecke .

2insicht. _ tief tauchen

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muss mich mit mir selbst auseinander setzen, in mich finden, den ruhepol neu kalibrieren und den

schweiß auf meinen handflächen spüren. also trinke ich und ziehe das glas von meinen lippen, schmecke

den indiz von jägermeister und erhöhe die drehzahl. es ist die mir bekannte masche und während ich

so in mein fäustchen lache und alle um mich herum bemitleide, die die welt mit anderen augen sehen als ich,

unterhalte ich mich auf einmal über das gezielte einsetzen von milchprodukten an feiertagen und

sportwagen ohne ersatzreifen.

 

DSCF2903

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Posted by on Oct 4, 2014 and filed in categorie(s) heimat/nacht .

#fleisch _ journal

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1

dieser text dient meiner schlechten erinnerung, füllt erinnerungslücken und holt mich da ab, wo ich mich stehen ließ. schnell geschrieben,

bevor ich das geschehene durch meine langsam schwachen finger gleiten lassen – lass mich revue passieren und noch einmal das spüren,

was in der nacht verloren ging.

 

ich stehe also mitten im raum, erstrahle vor schönen menschen und toller einrichtung. ich erinnere mich daran an meiner wohnung

etwas zu tun und lenke mich mit der schaukel ab, die mitten im raum hängt. ich verfolge die kurve das mädchens die in ihrem rock

auf dem unfunktionierten skateboard schwingt und lache über ihre freude, nehme einen schluck von meinem bier und beobachte

den rest der gäste. ich bin ruhig – endlich mal – und fühle mich sicher während ich mich in den abend gleiten lassen. auf euch; noch

ein schluck.

 

die erste stunde vergeht und wenn ich jetzt so zurück denke, muss ich öfter an dir vorbei gelaufen sein, als ich mir bereit bin

einzugestehen. du wirst den ganzen abend da gewesen sein, vielleicht in meinem peripheren blickfeld, eine schande, denn dir sollte

meine aufmerksamkeit gehören, wie sie es lange niemanden tat. beinahe würde ich behaupten das dich schüchtern beschreiben würde,

jetzt, nachdem die sonne aufgegangen ist, weiß ich das dir dieses wort nicht zuzuschreiben ist – du bist grandios, der moment in dem

dich meine lippen berührten, in diesem liebte ich dich – mehr als mir recht ist, denn ich lernte das vergängliche. wie schön eigentlich,

wo es doch keine größeren tagödien als das begehren und endliche besitzen seiner geheimen sehnsucht gibt.

 

du liegts vor mir und präsentierst dich ohne scham. die anderen können dich sehen, ich beachte dich und bin in meinen gedanken

schon viel weiter – die zeit verfällt in ihrer reihenfolge, dein zartes fleisch auf meiner rauen haut; gott, wie kannst du so schön sein?

ich schmecke den wein herb auf meiner zunge, wir können ihn nicht verstecken, mehr als eine stunde ergoss er sich und gab dem

abend die note, die ich nach unserer erstes berührung auf meiner zunge wiederfinde. die erotik des transfers lässt mich zittern und

nervös wilde gedanken durch meine synapsen jagen – “ein weiteres erstes mal mit solch’ simpler schönheit?”. wahrscheinlich, ja,

wie erfrischend.

 

ich öffne meine augen und unterbreche die gedanken, die mir den moment in komplizierte momentaufnahmen brechen lassen und

revidiere den ansatz. meine augen sollen aufnehmen, ich will oral ergänzen und das direkt in mein herz; der kopf muss pausieren,

darf observieren, mehr soll er bitte nicht.

 

dem wein schmecke ich seine letzten reversen von meiner zunge und ich schenke dir meinen blick. begutachtend erinnerst du mich

an angst die ich hatte, als ich mich schon das erste mal übernommen hatte. “mach es, komm, es ist okay” sage ich mir und lasse mein

auge noch einmal streifen. im licht bemerke ich deinen leichten tint – ich werde schwächer. das rosa bricht deine restliche farbe und

lockt mich näher an mein verderben und die völlerei der ich erneut zu verfallen scheine.. gibt es zuviel von dir? uns? ich liebe dich

mit verschlossenen augen und lasse meine restlichen sinne übernehmen, wo ich als ganzes schon lange keine kontrolle mehr habe.

 

2

 


Posted by on Sep 23, 2014 and filed in categorie(s) heimat/nacht/teilstuecke .

#remorse _ journal

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1

 

meine zunge vibriert in meinem mund, mein schädelknochen resoniert; ein delikates “mhhh” zieht durch meine mundhöhle

und ist nur eins der wenigen anzeichen meiner schmacht. gott, ich habe euch lange nicht gesehen. fuck, ich habe euch lange

nicht gerochen. verdammt, lange habe ich eure körper nicht an meinem gespürt und als eins in meine erinnerungen

brennen lassen! das ausrufezeichen als trauriger versuch den drang zu visualisieren und ihn in ihre köpfe zu bekommen – hi-hat,

lege dich in meine ohren.

 

ich sehe mich blind, ein wenig erschrocken vielleicht, die pause hat ihre spuren hinterlassen. während meine finger blind über

die dunklen tasten tippen, steigt die aufregung in meinem körper.. ich bin quasi da, merke die scherben unter meinen füßen

und sehe euch in die augen. wieso seid ihr so schön? ist es die unbekannte die sich mir präsentiert oder sind es vielleicht die

unendlichen möglichkeiten der nacht, die ihren monströsen reiz ausleben? mit tränen in den augen schmettert mich der bass

auf das nächste level und erinnert mich daran das ich keinen stellenwert in diesem system habe. gemeinsame nenner,

niemand lässt sich teilen. wir multiplizieren was das zeug hält, though.

 

die zeit läuft zu meinem vorteil und wird bald den durst stillen, der mich tagsüber nervös erscheinen lässt. ich putze mir

die schuhe, kämme mir die haare, kontrolliere meinen sicheren schritt um ihn nach minuten in der nacht zu verlieren

und lege mir meine moral zurecht, nur damit ich weiß was ich mit dir in frage stellen werde. geil.

 

ich weiß immernoch nicht was ich hier gefunden haben muss, wo ich doch immer glaubte niemals etwas verloren zu haben.

 

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Posted by on Sep 17, 2014 and filed in categorie(s) heimat/nacht/teilstuecke .

#eight _ journal

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Untitled-1

 

“Leck mich” – und schon ist Game Over. Die High-Score wurde geknackt, der Endgegner erreicht, next level shit und

das ohne jeden Cheat. Ich kam mir wieder vor wie mit 15, tricksen was das Zeug hält und dann keinen Plan haben,

wenn man vor dem Finale steht. Quick save, F5, wieso gibt es dich nicht? Ich will mich absichern, ahne das ich es

vermasseln werde und will mir die Vergangenheit optionieren.

 

“Leck mich.”

 

Fuck, die Wiederholung mündet in meiner Angst – whiskey dick, verdammt! – und schürt jede gesammelte Sorge.

Wie ging das so schnell? Für eine Sekunde versuche ich mich zu erinnern, finde kaum memorialen Halt und schätze..

 

Ja.

 

Ich muss nett gewesen sein, hatte selbst nichts im Petto; vielleicht nette Gespräche die in milden Gaben endeten und

mich verknüpften. Anhaltspunkte die mir Gefühl für die Punkte gaben, existierten nicht – weder physikalisch, noch

in meiner Retrospektive. Also grübelte ich weiter, forderte die Geduld und bekam eine Ohrfeige. Ich kann nur vermuten

das sie darauf bezogen war, dass ich lecken sollte, wahrscheinlich eher weniger, als mehr.

 

Start from last saved position. Nächste Nacht.

 

Untitled-2


Posted by on Aug 22, 2014 and filed in categorie(s) nacht/teilstuecke .

#sieben _ journal

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Untitled-1

ich frage mich wieviele geschichten in zügen geschrieben wurden. nah und zwischen fremden menschen,

thematik irgendwo zwischen vorbeirauschenden, unscharfen gegenden, den angewohnheiten der

mitreisenden und der melancholie des vergänglichen.

 

gerne würde ich darüber schreiben, würde mich daran versuchen, allerdings kann ich mich nicht

konzentrieren; nicht ein stück. die letzte nacht, der exzess, das immernoch verweilende gefühl des kickende

turns und diese verdammten küsse zwischen menschen, die ich mittlerweile wahrscheinlich nicht mal

mehr erkennen würde – die gedanken rennen weiterhin. muss ich sie lassen, bevor ich verrückt werde.

 

er fragt mich ob alles okay sei, erkennt meinen etwas verwirrte blick von gegenüber. wo noch ihre hand

auf meinem schenkel liegt, leckt er sich schon die lippen während ich mir in gedanken meine worte

zurecht lege. “ja, wahrscheinlich ist alles okay. wo ist der rest?”, lachte ich. irgendwo zwischen zehn

und elf uhr, das set muss gerade zuende gegangen sein, kapselten wir uns ab. ideen wurden ge- und

verworfen, lächerlich vehielten wir uns und fanden kein ende. nicht das es nötig gewesen wäre, wir

hatten keine zukunft, das konzept existierte nichtmal als das man überhaupt darüber hätte nachdenken

können. also nahm man meine hand, verführte mich und zog mich auf allen ebenen weg von dem, was

ich bis eben nach als meine situation beschrieben hätte – bekannte gesichter, eine gewisse sicherheit,

vertraute bewegungen und handlungsstränge.

 

so saß ich da, ließ die landschaft an meinen fixierten augen ziehen und grinste. wahrscheinlich sollte

mich der grund langsam langweilen, die wiederholungen am wochenende sind nicht rar, zeigen sich

in regelmäßigen abständen und ejakulieren jedes mal ähnliche ergebnisse in die dunklen räume die

wir behausen.. aber doch wird es mir nicht fad. morbide lust am sich immer und immer wieder

aufzeigenden und immer wieder grenzen sprengenden.

 

das ziel ist mir weiterhin nicht bekannt und bekommt auch keinen stellenwert – bleibt mir gestohlen.

die beiden neben und vor mir kenne ich nicht, ziehen mich aber an und ihre attraktivität wirkt auf mich,

kindliche neugier gegenüber dem unbekannte. die erinnerungen an letzte nacht sind blass, aber

geschwängert mit dingen, die ich noch nicht beschreiben kann; die vergangene zeit zieht sich wie der

speichel zwischen unsere mündern, schmeckt wie die schmutzige luft nach unserer nähe und fühlt sich an

wie bedingungslose liebe, die für einen kurzen moment der zeitlichen unendlichkeit verschwiegen war.

 

fahr schneller, zug. ich will nicht ankommen.

 

Untitled-2

 

 


Posted by on Aug 3, 2014 and filed in categorie(s) koordinaten/teilstuecke .

kaninchendisko _ xxx

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DSCF0413

 

ist das der moment? ist es wieder soweit? das gespräch ist gut, das bier schmeckt, die musik

trifft ins herz und trotzdem erwische ich mich für eine sekunde, wie ich wieder in diesen

zustand verfalle – nur kurz, 1 sekunde, und trotzdem fühlt er sich verlangsamt und ewig an.

mein blick schweift mit 900 bildern pro sekunde vorbei an mir unekannten, wunderschönen

körpern, ruhig liefert er auf gerader linie den input den ich kaum verarbeiten kann und gibt

mir das signal zum lächeln. so drehe ich mich wieder zu meiner begleitung, habe kein wort

überhört, nur alternativ bebildert und verfalle dem dialog, den wir im dreck sitzend schon

seit weit über einer stunde führen.

 

kontaktaufnahme, herangehensweise, generelle einstellung, aura – wir reden uns um kopf

und kragen, geben uns recht und fragen nach; irgendwo zwischen unterführung und wald.

in meinem kopf ist es ideal und die lösung aller unserer probleme; weniger ordnung, mehr

unordnung, vielleicht verdreht, vielleicht richtig. die absolute ruhe in meiner atmung, die

sekunde die man sich nimmt um seine antwort überdacht zu haben, meine persönlichen

beweise für gute entscheidungen.

 

werdet besser, interessiert euch, hört zu, lächelt euch an und tanzt weiterhin überall da,

wo es verboten ist. interpersonelle kommunikation ohne worte.

 

 

DSCF0415


Posted by on Jul 27, 2014 and filed in categorie(s) koordinaten/nacht .

ruinenpicknick x geozentrik _ hans-jonas-park

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ich bewege mich mit geübten schritt zu tönen die mir die zeit verlangsamen, ein frischer blick auf schöne menschen,

an angenehmer luft, reibe mich am vorbeigehen an verschwitzen armen und schaue im orangen licht, welches

die geozentrik streift, brüsten und beinen in ihrer bewegung zu. ich kicher und bin auf das simpelste glücklich

und schließe meine augen.

 

ich öffne sie, es und mich und stelle fest: übernahme.

 

mein blick wird träge, wie treibsand werde ich gefasst und eingenommen. wehren ist konträr der intention, also

lehne ich mich stehend zurück und lasse den mir auf meine netzhaut projizierten film fahren. zeit, grund und

räumlichkeit mischen sich mit speichel und einem hauch schlechten atem; “ich liebe dich”. “fuck you.”

 

DSCF0270

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Posted by on Jul 23, 2014 and filed in categorie(s) heimat/koordinaten .